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Die Positionierung des PDC-Betriebsmasters PDF Drucken E-Mail
IT-Knowledgebase - Windows 2000

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Die Positionierung des PDC-Betriebsmasters 

In Umgebungen mit Windows 2000 oder NT und älteren Clients spielt der PDC-Betriebsmaster eine wichtige Rolle.
Der PDC-Betriebsmaster übernimmt für Sicherungsdomänencontroller unter Windows NT 4.0/3.51 sowie für Windows NTund andere ältere Clients die Rolle eines primären Domänencontrollers in einer Domäne des Active Directory. Dabei verhält er sich so wie von einem Windows NT 4.0-Domänencontroller zu erwarten. Da nur ein Domänencontroller pro Domäne diese Funktion übernehmen kann, muß seine Positionierung gut geplant werden. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Zum einen werden diese Systeme benötigt, wenn eine Replikation zu Sicherungsdomänencontrollern unter Windows NT erfolgen soll. Sie sind auch für einige Zugriffe von Clients erforderlich. Das gilt insbesondere für die Änderung von Kennwörtern. Darüber hinaus übernimmt dieser Domänencontroller auch die Rolle des Domänen-Master-Browser des Browser-Dienstes. Hinzu kommt schließlich noch, dass alle Änderungen von Kennwörtern, die auf Domänencontrollern des Active Directory vorgenommen werden, sofort an den PDC-Betriebsmaster repliziert werden. Außerdem leiten Windows 2000-Domänencontroller Anmeldungen, bei denen ein falsches Kennwort eingegeben wurde, immer an den PDC-Betriebsmaster weiter, da dieser durch die sofortige Replikation garantiert das neueste Kennwort kennt. Diese Funktion kann allerdings für standortübergreifende Verbindungen deaktiviert werden.
Berücksichtigt man diese Funktionen des PDC-Betriebsmasters, dann ist es sinnvoll, ihn dort zu positionieren, wo sich die meisten Clents befinden. Dadurch reduziert sich die standortübergreifende Kommunikation zu diesem PDC-Betriebsmaster.

 
 
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